moving but minimal
Musik- und Tanzperformance der besonderen Art

6. Oktober 2019

Der Kunstraum hase29 wird zur Bühne für Musik und Tanz. Am Samstag, 26. Oktober, spielen zwischen 11 und 17 Uhr, jeweils zwei professionelle Klavier- und jeweils ein Laienmusiker unter der Leitung von Daria Bergen.

Die sechsstündige Dauerperformance „Moving but Minimal“ basiert auf der minimalistischen Komposition Canto Ostinato von Simeon Ten Holt, die den Musikern viel Spielraum für Variationen bietet. Daria Bergen, die am Institut für Musik Osnabrück studierte, leitet das moderne zeitgenössische Werk. Mit ihr zusammen spielen Alina Josephine Blas, Tena Baric und Samuel Gestrich sowie Laienmusiker an wechselnden Instrumenten. Sie waren einem Aufruf gefolgt und haben zusammen mit Daria Bergen die fließenden Übergänge geprobt.

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Zum Stück entwickelt Erneste Junge mit dem Tanztheater Stakkato ein minimalistisch tänzerisches Geflecht, das die melodisch repetitiven musikalischen Strukturen von „Canto Ostinato“ visuell und räumlich erlebbar macht. In der 6stündigen Musik- und Tanz Performance ist auch das Publikum zum Mitwirken in der Choreografie eingeladen, um experimentell aus dem Moment heraus in diese Art zeitgenössischer Musik einzutauchen und diese tänzerisch mit einfachen, fließenden Bewegungsmustern umzusetzen. Das Tanztheater Stakkato ist in Osnabrück und darüber hinaus bekannt mit multimedialen Performances und Bühnenstücken von zeitgenössischem Tanz, Livemusik, Videoclips. Seit Ende der 80iger Jahre arbeitet die Choreographin und Tänzerin Erneste Junge interdisziplinär zusammen mit Bildenden Künstlerinnen und Musikern.
Foto: Angela von Brill

Teilnehmende Künstler*Innen

Daria Bergen
Pillwoo Chun
Felix Janssen
Juhee Lee
Boy David Mackenroth
Gleb Tchepki
Eva Preckwinkel
Marion Alfing

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Ihr Titel

Das Video enthält Ausschnitte aus der Performance „Canto Ostinato“ im Kunstraum hase29 am 5. November 2016. Die Komposition von Simeon Ten Holt (Bergen/NL 1923 – 2012) wurde in wechselnder Besetzung von sechs Musiker*innen über die Dauer von sechs Stunden gespielt.

Daria Bergen | Gleb Tchepki | Felix Janssen | Boy David Mackenrot | Juchee Lee | Pilwoo Chun

Parallel schufen die Künstlerinnen Eva Preckwinkel und Marion Alfing ein Fadengespinnst. Das Publikum war zur Mitwirkung eingeladen.

Kamera: Thorsten Alich, werk.statt

Schnitt: hase29

Bildergalerie

Fotos: Lev Zilber