KLANGFENSTER

Konzertreihe in der hase29 kuratiert von Shabnam Parvaresh

26. Oktober –  5. April 2023

Improvisierte Musik trifft auf Bildende Kunst

Neue Konzertreihe in der hase29: „Improvisierte Dialoge zwischen Kunst und Musik“.
Am 26.10.2022 startet in der hase29 mit einem Konzert der Saxophonistin Angelika Niescier und dem Kontrabassisten Sebastian Gramss eine Konzertreihe, in der hochkarätige Jazzmusiker:innen im Duo-Format aufeinandertreffen. Die Reihe mit dem Titel „Klangfenster in der hase29“ wurde von der in Osnabrück lebenden, freischaffenden Künstlerin und Musikerin Shabnam Parvaresh kuratiert und hat sich zum Ziel gesetzt, Jazzdozent:innen die in Osnabrück am Institut für Musik unterrichten eine Bühne in der Stadt zu geben. Mit dabei werden auch Musiker:innen aus der Region sein. Der Schwerpunkt liegt dabei auf improvisierten Duo-Konzerten  ohne vorherige Proben. „Es soll nicht darum gehen, konventionelle Konzerte mit bereits eingespieltem Material zu geben. Vielmehr ist ein einmaliger, spontaner Dialog zwischen den Musiker:innen zu erleben“, sagt Shabnam Parvaresh.

Klarinettistin Shabnam Parvaresh initiiert Konzertreihe mit Dozent:innen des Institut für Musik (ifM) und Musiker:innen aus der Region.

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Die Jazz-Dozent:innen des IfM treten international auf, sind aber in Osnabrück kaum sichtbar: Klarinettistin Shabnam Parvaresh will das ändern. Das Institut für Musik der Hochschule Osnabrück hat eine der größten Jazzabteilungen in Deutschland. Seine Dozent:innen sind international bekannte Musiker:innen und treten in vielen großen Städten auf. Trotzdem sind sie auf Osnabrücker Bühnen kaum sicht- und hörbar. Dasselbe gilt für Musiker:innen aus der Region, die im Bereich improvisierte Musik aktiv sind. Die Klarinettistin und Malerin Shabnam Parvaresh, die selbst am IfM studiert hat und nun als freischaffende Künstlerin tätig ist, möchte das mit einer Konzertreihe im Kunstraum hase29 in Osnabrück ändern. Die erfolgreiche Jazz-Musikerin tritt deutschlandweit und international auf. 2019 gründete sie außerdem das Sheen Trio, mit dem sie unter anderem im WDR und beim Nawa Musik und Film Festival in Wien zu hören war.
Die Jazz-Dozent:innen des IfM treten international auf, sind aber in Osnabrück kaum sichtbar: Klarinettistin Shabnam Parvaresh will das ändern. Das Institut für Musik der Hochschule Osnabrück hat eine der größten Jazzabteilungen in Deutschland. Seine Dozent:innen sind international bekannte Musiker:innen und treten in vielen großen Städten auf. Trotzdem sind sie auf Osnabrücker Bühnen kaum sicht- und hörbar. Dasselbe gilt für Musiker:innen aus der Region, die im Bereich improvisierte Musik aktiv sind. Die Klarinettistin und Malerin Shabnam Parvaresh, die selbst am IfM studiert hat und nun als freischaffende Künstlerin tätig ist, möchte das mit einer Konzertreihe im Kunstraum hase29 in Osnabrück ändern. Die erfolgreiche Jazz-Musikerin tritt deutschlandweit und international auf. 2019 gründete sie außerdem das Sheen Trio, mit dem sie unter anderem im WDR und beim Nawa Musik und Film Festival in Wien zu hören war.

Ohne Proben

Shabnam Parvaresh hat die Reihe unter dem Titel „Klangfenster in der hase29“ zusammen mit Elisabeth Lumme, Vorsitzender der „hase29 – Gesellschaft für zeitgenössische Kunst Osnabrück e. V.“, entwickelt. Sowohl Dozent:innen des IfM als auch Musiker:innen aus der Region treten in der hase29 in Duo-Formaten in einen musikalischen Dialog. Der Schwerpunkt liegt dabei auf improvisierten 

Duo-Konzerten ohne vorherige Proben. „Es soll nicht darum gehen, konventionelle Konzerte mit bereits eingespieltem Material zu geben. Vielmehr ist ein einmaliger, spontaner Dialog zwischen den Musiker:innen zu erleben“, sagt Shabnam Parvaresh. Viele Kolleg:innen der Musikerin waren sofort begeistert von ihrer Idee und wollen an der Reihe teilnehmen. Dabei sind Angelika Niescier, Christian Thomé, Joachim Raffel, Andreas Wahl, Anne Mette Iversen, Sebastian Gramss, Anna-Lena Schnabel, Laura Totenhagen, Leif Berger, Anja Kreysing, Willem Schulz, Gudula Rosa, Ralph Beerkircher sowie Tamara Lukasheva und Jan Klare.

Sichtbarkeit für Musiker:innen

Der Kunstraum, untergebracht in einem ehemaligen Ladenlokal, schafft durch seine große Fensterfront eine große Sichtbarkeit für die Konzerte: Zufällig vorbeikommende Passant:innen in der ältesten Einkaufsstraße der Stadt werden so auf die Veranstaltungen aufmerksam und haben die Chance auf einen spontanen Konzertbesuch. „Die Musiker:innen nehmen Bezug auf die ausgestellten Werke und erschließen so eine neue, musikalische Wahrnehmungsebene für das Publikum“. In den vergangenen zwei Jahren gab es bereits häufiger Konzerte im Kunstraum. Ein positiver Synergieeffekt war dabei, dass Musik- und Kunstpublikum sich vermischten und neue Besucher:innen den Weg in die hase29 fanden. 

Anne Reinert, 2022

TERMINE

 

26.10.2022 – 19:30 Uhr  Ticket kaufen

Angelika Niescier + Sebastian Gramss

16.11.2022 – 19:30 Uhr Ticket kaufen

Laura Totenhagen + Ralph Beerkircher

14.12.2022 – 19:30 Uhr Ticket kaufen 

Tamara Lukasheva + Christian Thomé

13.01.2023 – 19:30 Uhr Ticket kaufen

Anne Mette Iversen + Andreas Wahl

23.02.2023  – 19:30 Uhr Ticket link folgt

Willem Schulz, Joachim Raffel + Gudula Rosa 

15.03.2023 – 19:30 Uhr Ticket link folgt

Jan Klare + Anja Kreysing 

05.04.2023 – 19:30 Uhr Ticket link folgt

Anna-Lena Schnabel + Leif Berger

 

Die Musiker:innen

Shabnam Parvaresh

ist eine Klarinettistin, Künstlerin und Kuratorin aus Teheran, Iran. Sie studierte Bildende Kunst in Teheran und begann anschließend ihre musikalische Karriere nach einem Privatstudium der Klarinette im Teheraner Symphonie Orchester.

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2013 verließ sie den Iran und studierte am Institut für Musik Osnabrück Jazz-Klarinette. In ihrem musikalischen Schaffen verfolgt sie einen explorativen Ansatz, der Elemente aus der persischen Musik mit elektronischen Sounds, improvisierter Musik und  Jazz verbindet, um eine neue musikalische Ästhetik auf der Klarinette zu schaffen.  Als Solomusikerin  ist sie unter anderem mit dem Grammy-Preisträger Kinan Azmeh aufgetreten und spielte als Solistin auf Einladung der European Clarinet Association. 2020 gründete sie ihr Sheen Trio, dessen Debutalbum Gozar im Frühjahr 2023 auf dem renommierten Label Berthold Records erscheint.  Stücke des Sheen Trios wuden bereits im WDR gefeatured und es spielte auf nationalen und internationalen Festivals.  Neben weiteren Engagements als Musikerin, unter anderem im Orchesterkollektiv The Dorf von Jan Klare,  ist sie als freischaffende Künstlerin aktiv und realisierte Soloausstellungen ihrer Bilder in Teheran, Osnabrück und Sharjah und wurde jüngst für den Osnabrücker Kunstpreis nominiert. Als Kuratorin organisiert sie die Konzertreihe „Klangfenster in der hase29“ für improvisierte Musik in Osnabrück.

Angelika Niescier, von der Berliner Zeitung als „grosse europäische Saxophonistin“ betitelt, ist sie eine der herausragenden Musikerinnen, die seit einiger Zeit die Konturen der europäischen Jazzszene neu definieren – eine Künstlerin auf Mission, mit grenzenloser Energie, einer reichen Palette an Farben und virtuoser Technik.

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Als Bandleaderin und Komponistin erhielt sie einige der renommiertesten Auszeichnungen wie den Albert-Mangelsdorff-Preis, den Echo Jazz,  zweifach den Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik und eine Nominierung für den Deutschen Jazzpreis. Sie war die erste  „Improviser in Residence „ in Moers (Deutschland), hielt außerdem Residenzen in Kuala Lumpur, Mexiko City und Tarabya (Türkei). Darüber hinaus arbeitet sie für Rundfunk- und Fernsehanstalten wie den Bayrischen Rundfunk, den WDR, radio bremen, den SWR und HR sowie den RBB. 

Als international anerkannte Musikerin bereiste sie unzählige Länder, und performte ihre Musik auf renommierten Festivals wie dem Winter Jazzfest New York, unerhört! Züricher Jazzfestival, Vancouver International Jazzfestival, Jazzfest Berlin, Jazzfestival Molde und Saalfelden Jazzfestival und vertrat ihr Land musikalisch in unterschiedlichen Kontexten auf der ganzen Welt.

Sie arbeitet/e mit einigen der großen Namen der internationalen Musikszene wie Joachim Kühn, Tyshawn Sorey, Kris Davis, Gerry Hemingway, Aki Takase, Nasheet Waits, Jim Black, Sylvie Courvoisier, Ralph Alessi, Tomeka Reid, Ernie Watts, IIro Rantala, Gerald Cleaver und vielen mehr .

Angelika Niescier hat einen ungebremsten Wunsch nach künstlerischer Fortentwicklung und Austausch, der ihre musikalische Reise reich an inspirierenden Begegnungen machte und zu Werken für und Kooperationen mit Tanz, Orchester und Chor, Film und Theater führte.

www.angelika-niescier.de

Der Kölner Kontrabassist Sebastian Gramss gilt seit Jahren als einer der führenden Köpfe der deutschen Musikszene im Bereich Jazz und zeitgemäße Musik (ECHO 2013 +2018 in der Sparte „Kontrabass“)

 

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Tourneen und Konzerte führen ihn nach Afrika, Australien, Asien, Russland, USA, Indien, Japan und Mexiko sowie zu wichtigen Festivals und Clubs in ganz Europa. Gramss initierte dutzende internationale Kooperationen und steht für langfristige Vernetzung der Musikkulturen weltweit. Er veröffentlichte über 30 CDs unter seinem Namen. Zuletzt ist er u.a. mit den Trios FOSSILE 3, SLOWFOX, dem sozialkritischen Kollektiv „Hard Boiled Wonderland“ sowie dem Tentett STATES OF PLAY unterwegs …

Außer für seine eigenen Projekte schrieb er Musik für Pina Bausch sowie in 2016+2018 für das Ensemble Modern. U.a. für seine CD „Thinking of …Stefano Scodanibbio…“ (WERGO) und SLOWFOX 2021 erhielt er den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“. Sein innovativen Bass Aktivitäten reichen vom Solo Programm „ATOPIE“, der jahrelangen internationalen Duo Kontrabass-Reihe „Double the Double Bass“ (mit über 50 Konzerten) bis hin zu „Sebastian Gramss ́BASSMASSE“ mit bis zu 50 Kontrabassisten (u.a. Moers Festival, Tokyo 2015/Mexico 2017, Cologne Jazzweek 2022).

Er ist Dozent an den Hochschulen in Köln und Osnabrück.

www.sebastiangramss.de

Die Kölner Vokalistin und Improvisatorin Laura Totenhagen ist eine der besonders eigenwilligen Stimmen der improvisierten Musik-Szene Deutschlands. Sie ist konsequente Forscherin mit einer ganz eigenen Herangehensweise an Form, Komposition und vokaler Klangerzeugung.

 

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Nach ihrem Studium an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln ist sie seit 2020 selbst Dozentin für Jazzgesang am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück. Sie veröffentlichte drei Alben als Bandleaderin (2017: „Foliage“(Toy Piano Records), 2018: „Aura“ (KLAENG records) und 2019: „Yonic“ (KLAENG records)), die den Schwerpunkt auf zeitgenössischen Jazz und ihre Eigenkompositionen legten. Zusammen mit „Of Cabbages and Kings“ bereitet Laura Totenhagen derzeit ihre vierte Produktion vor, die im Frühjahr 2023 erscheinen wird. Für das Jahr 2023 ist außerdem eine Solo-Produktion in Planung. Totenhagen ist Stipendiatin von

NICA artist development – dem Exzellenzförderprogramm des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalen.

Zurzeit erforscht Totenhagen unermüdlich Vokalklänge, sie setzt Extended Vocal Techniques ein und hinterfragt Konstrukte wie Schönheit oder genderspezifische Zuschreibungen. Sie versteht ihre Musik und Kunst als feministische Praxis und vertieft Themen wie Repetition und Reduktion. Der Austausch von kompositorischen Ideen und Skizzen sowie die Diskussion neuer kompositorischer und vokalmusikalischer Ansätze mit Kolleg*innen und engen Freund*innen ist für sie von essentieller Bedeutung. Ihre Inspiration schöpft sie aus multidisziplinären Quellen und natürlich aus dem Hören von Musiker*innen, wie Farida Amadou, Sofia Jernberg, Klein, Stine Janvin, Arca, Sophie, Pamela Z, Blanco Teta oder Anna von Hausswolff.

Ralph Beerkircher studierte klassische Gitarre und Jazzgitarre, lebt in Köln, wo er seit Mitte der 90er Jahre als Bandleader, Sideman und Komponist aktiv ist. Spielte mit Gerry Hemingway, David Liebman, Taylor Ho Bynum, Steven Bernstein, Gabriele Hasler, Moritz Eggert, Efrat Alony, Henning Sieverts, Peter Fulda, Matthias Schubert, Nils Wogram, Michael Heupel, Gunnar Plümer u.v.a.

 

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Mit Bands wie Novotnik44, ensemble hks und Arnie Bolden nahm er Tonträger auf und spielte auf Festivals im In- und Ausland. Mit dem Gitarristen Frank Wingold gründete er das Duo shraeng, das sich insbesondere der Aufführungen von u.a. Karlheinz Stockhausen, John Cage und Moritz Eggert widmet. Engagments als Solist bei den Bochumer Symphoniker, dem Beethovenorchester Bonn und der Musikfabrik nrw, wie die Musikalische Leitung und Mitwirkung am Düsseldorfer Schauspielhaus, Staatsoper München, Theater Bonn und Schauspielhaus Bochum. Mit seinen eigenen Formationen lotet er die Schnittstellen zwischen improvisierter Musik, komponiertem Material, Song-Orientiertem, Neue Musik und Elektronika aus. Zwischen den Stühlen sitzend, experimentierfreudig und beständig auf der Suche.

Aktuell arbeitet er mit seiner Band NoHum und dem Quartett Beerkircher/Lindner/Werner/Landfermann.

www.ralphbeerkircher.de

Tamara Lukasheva ist Sängerin, Komponistin und Musikerin. Ihr Interesse gilt Musik, die etwas in sich birgt: Seien es Gefühle oder Geschichten, sei es Metaphorik oder Ambivalenz, Politik oder Poesie. Sie geht voller Neugier und mit wachen Sinnen durch die Welt. Musik ist ihre Muttersprache – und ihr Mittel, um Eindrücke, Begegnungen, Alltag und Weltgeschehen zu verarbeiten.

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Und etwas Neues zu erschaffen, das wiederum andere Menschen berührt; über Grenzen und musikalische Kategorien hinweg. Tamara Lukasheva wurde 1988 in Odessa, Ukraine, geboren. Zwischen 2003 und 2007 studierte sie am Konservatorium in Odessa, zwischen 2010 und 2015 an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, wo sie heute lebt.

Zahlreiche CD-Aufnahmen mit ihren eigenen Formationen (u.a. Kusimanten „Bleib ein Mensch“, Tamara Lukasheva Quartett „Patchwork of Time“,’’Homebridge’’,Duo ‚’’Matria’’ mit Matthias Schriefl, Duo Lit „Es ist deine Zeit… und die läuft“), sowie als Gast (u.a. East Drive „Folksongs 2“, Eurasians Unity) zeugen von Lukashevas Produktivität. Ebenso tourt sie nicht nur regelmäßig in der Ukraine und Deutschland, sondern unternahm Konzertreisen nach Ungarn, Mittelamerika, Indien, Albanien, Egypt, Italien, Pakistan, China, Thailand, Russland und Kasachstan.

Tamara Lukasheva wurde als Solistin, Ensembleleiterin und Komponistin mit einer Vielzahl von Preisen ausgezeichnet, stellvertretend seien hier genannt: Int. Wettbewerb der Jazzsänger Moskau, „Voicingers“ Jazz Vocal Competition Polen 2011, „Keep an Eye“ Award Amsterdam 2015, Kompositionswettbewerb des Bundesjazzorchesters 2016 und „Neuer Deutscher Jazzpreis“ 2017.

2018 wurde Tamara Lukasheva als „außergewöhnlich variable und ideenreiche Musikerin“ mit dem renommierten Horst-und-Gretl-Will- Stipendium für Jazz und improvisierte Musik der Stadt Köln, ihrer Wahlheimat ausgezeichnet.

www.tamaralukasheva.de

Christian Thomé (*1970, Düsseldorf) lebt in Köln und arbeitet als Schlagzeuger, Komponist, Arrangeur, Produzent und Pädagoge. Seine Projekte erstrecken sich von zeitgenössischem Jazz und frei improvisierter Musik über Weltmusik, experimentelle Elektronik und Popmusik bis hin zur Klassik

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. Aktuell arbeitet er am abstrakt.club, einer Konzertreihe für experimentelle Clubmusik, dem Tarabya Ensemble und dem Trio Vesna mit der ukrainischen Sängerin Mariana Sadovska und dem Sounddesigner Markus Braun. Er ist zudem festes Mitglied verschiedener Formationen um Markus Stockhausen, wie z.B. Wild Life und der Markus Stockhausen Group, wie auch des Trio Ivoire von Hans Lüdemann. Zentrum seiner Arbeit ist die stetige Weiterentwicklung seines unkonventionellen, facetten- und klangfarbenreichen Schlagzeugspiels.

Christian Thomé war 2016 und 2018 Stipendiat der Kulturakademie Tarabya des Auswärtigen Amtes und 2001 Stipendiat in New York City des Landes NRW. Er ist Echo Jazz Preisträger 2018 mit der CD Far Into The Stars der Gruppe Quadrivium und Jazzart Preisträger 2004 mit seinem damaligen Trio Radio Köber. Als Lehrbeauftragter für Jazzschlagzeug, Jazzensemble und Fachdidaktik ist er am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück tätig.

Er spielte mit Michiel Braam, Till Brönner, Frank Chastenier, Wilbert de Joode, Jorrit Dijkstra, Gerd Dudek, Peter Fessler, Scott Fields, Xaver Fischer, Sebastian Gille, Martin Gjakonovski, Michel Godard, John Goldsby, Frank Gratkowski, Achim Kaufmann, Mazen Kerbaj, Frank Köllges, Lee Konitz, Peter Kowald, Christoph Lauer, Thomas Lehn, Rudi Mahall, Dieter Manderscheid, Marc Matter, Michael Moore, Hubert Nuss, Guillaume Orti, Evan Parker, Claudio Puntin, Mario Rom, Matthias Schubert, Ramesh Shotham, Henning Sieverts, Steve Swallow, Florian Weber, Ike Willis, Reiner Winterschladen, Nils Wogram,  Dhafer Youssef, u.a.

www.christianthome.de

Die dänische Bassistin Anne Mette Iversen kam 1998 nach New York City, wo sie einen Großteil ihres zeitgenössischen Werks produzierte. Seit 2012 wohnt sie in Berlin.

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Sie hat elf Alben als Leaderin herausgebracht, darunter eine als Komponistin und künstlerische Leiterin der Norrbotten Big Band (S). Sie leitet ihr Jazz-Quartett, das ”Anne Mette Iversen Quartet“, das sich in den letzten Jahren zu einem Quintett entwickelt hat: Anne Mette Iversen Quartet+1; die in Berlin ansässige Gruppe Ternion Quartet; Double Life – die Zusammenarbeit mit ihrem Jazz-Quartett+1 und dem 4Corners Streichquartett sowie das Projekt Poetry of Earth. Sie hat ausgiebig als Sideman gearbeitet und ist mit Weltklassemusikern aufgetreten. Im Jahr 2016 war sie Composer in Residence für die Norrbotten Big Band (S), und sie arbeitet weiterhin als Gastautorin und Dirigentin für Bigbands.

Anne Mette Iversen hat einen BFA in Jazz Performance von der New School, NYC, und ist eine ehemalige klassische Pianistin am Royal Conservatory of Music, DK. Seit Februar 2020 ist sie Professorin für Jazzkomposition & Arrangement am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück, und seit Oktober 2021 hat sie die Leitung der Jazzabteilung übernommen.

Anne Mette Iversen gilt als wichtige Komponistin und Wegbereiterin für moderne, zeitgenössische Jazzkomposition. Sie hat mit großem Erfolg Jazz- und klassische Musiker integriert, und ob sie für kleine Gruppen, Big Bands oder Crossover-Ensembles komponiert, setzt sie ihre einzigartige und persönliche Stimme durch.

www.annemetteiversen.com

Adreas Wahl ist ein freischaffender Musiker, Gitarrist und Komponist, lebt seit 1989 im Ruhrgebiet.

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Diverse Förderpreise (u.a. Preisträger Westfalenjazz 1994, Jazzwerkruhr 2002 und 2004, 2007, 2009, International Songwriting Competition 2005) CD-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen sowie Konzertreisen in In- und Ausland mit unterschiedlichsten Bands und Projekten der improvisierten Musik und des zeitgenössischen Jazz:  Zodiak Trio, A.Tronic, The Dorf, Peter Herborn Large, Solo, WDR-Big-Band, Beam, Essen Jazz Orchestra (EJO), Tribe, JO, Music from the Acoustic Neighbourhood, Fuchsthone Orchestra, u.a. spielte auf zahlreichen namhaften Festivals wie zum Beispiel: Jazzfestival Münster, Leipziger Jazztage, Stuttgarter Jazztage, Moers Festival, European Trytone Festival Amsterdam, Jazztopad Festival Wrozlaw, Klarafestival Brüssel, Jazzfestival Caracas, Jazzfest Bonn und viele mehr.

www.andreaswahl.net

Komponieren, Improvisieren und Performen mit Leidenschaft und Konsequenz. Auf  dem Hintergrund klassischer Musik seit meiner Jugend die Lust nach Neuem, nach Eigenem. Offen sein für Klänge und Geräusche aller Art. Musik aktiv in Beziehung setzen zu der Welt, in der wir leben. Einmischen. Räume ausloten. Zusammen spielen mit Künstler:innen aller Sparten und auch mit Arbeitern und ihren Baumaschinen. Wahrnehmung, Respekt, Sensibilität, Berührung. Immer wieder neue Formate. Und vor allem die Flamme der Begeisterung. Das ist für mich Musik.

www.willemschulz.de

Den „Sprung in freiere Bereiche, allerdings ohne die Bodenhaftung zu verlieren“ attestierte die TAZ Joachim Raffel und seiner Musik bereits im Jahr 2000 nachdem sein damals Furore machendes viertes Album … IN MOTION erschienen war. Elf Alben später ist der mehrfache Jazzpreisträger, Pianist, Komponist, Arrangeur, Percussionist und Dozent am Musikinstitut der Universität Osnabrück diesem Sprung treu geblieben. So ist der 2020 veröffentlichte, multiinstrumental von Joachim Raffel eingespielte und in allen Belangen selbst produzierte Zyklus YOU (Alina Records, Spotify, iTunes …) ein perfektes jüngeres Zeugnis seines erfrischend schubladenfreien Kosmos.

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In internationalen Musik-Podcasts verschaffte YOU Joachim Raffel freudiges Interesse Seite an Seite mit Ikonen der improvisierten Musik, wie Fred Frith.

Joachim Raffel studierte von 1987 bis 1992 Jazz Piano an der Amsterdamer Hochschule der Künste und zwischen 1993 und 1995 Jazzkomposition im Rahmen eines zweijährigen Workshops bei Bob Brookmeyer und Bill Dobbins an der Musikhochschule Köln. Seither hat er mit unterschiedlichsten Besetzungen vom Piano Trio bis hin zur Big Band gearbeitet, als NAMU 3 mit Steve Gibbs und Willem Schulz „action painting in sound“ zelebriert, über 150 Stücke komponiert, Filmmusik geschrieben, bei Rundfunkproduktionen mitgewirkt (2004 Live-Album NIR BWANA) und mit Tänzerinnen und Tänzern performt.

Sein aktuellstesProjekt: eine hoch spannende Duobesetzung aus Bassklarinette und Piano zusammen mit Shabnam Parvaresh.

www.joachim-raffel.de

Gudula Rosa wird von der Presse als „Meisterin ihres Faches“ und ihr Flötenspiel als „charismatisch und hochvirtuos“ hochgelobt. Konzertreisen führten sie nach Japan, China, Ecuador, Brasilien, USA und in viele europäische Länder. 

 

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Sie studierte Blockflöte bei Winfried Michel in Münster und Kassel sowie als Stipendiatin bei Walter van Hauwe am Sweelinck Konservatorium in Amsterdam und schloss ihre künstlerische Reifeprüfung mit Auszeichnung ab. Sie erhielt mehrere Anerkennungen und Preise (u.a. gewann sie 1996 den Blockflötenwettbewerb der E.R.T.A.) und nahm mehrere von der Presse hoch gelobte CDs in Kooperation mit dem SenderFreiesBerlin, Radio Bremen und Deutschlandfunk auf. Sie arbeitet zusammen mit Komponisten (Auftragswerke, zahlreiche Uraufführungen), bildenden Künstlern, Tänzern, Improvisatoren und Sprechern. Als Gastspielerin bei diversen Barock-und zeitgenössischen Opern gab sie Konzerte mit den Symphonieorchestern der Städte Münster, Dortmund und Osnabrück, als Solistin mit dem Tokio Orchestra Nipponica und der Deutschen Streicherphilharmonie, der musikFabrik NRW, dem NOTABU Ensemble sowie dem Ensemble StationenNRW.

Neben ihrer regen Konzerttätigkeit in den Bereichen Alte Musik und Neue Musik ist Gudula Rosa eine leidenschaftliche und sehr erfolgreiche Pädagogin. Sie lehrt an der Musikhochschule Münster und an der Westfälischen Schule für Musik der Stadt Münster und ist Projektleiterin der Jugendakademie für musikalisch Hochbegabte, einem Kooperationsprojekt beider Institute. 1998-2004 lehrte sie an der Folkwang-Hochschule für Musik, Theater und Tanz in Essen.

www.gudularosa.de

Jan Klare ist seit Mitte der 80er Jahre als Saxofonist, Bandleader und Komponist unterwegs und hat wenig ausgelassen. Seine Biographie verweist auf Konzerte in vielen Ländern, dutzende CD-/ Radio/ TV- Produktionen und Kooperationen mit namhaften Kollegen.

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Verschiedene Preise belegen die Qualität seiner Arbeit – als Begründer des Orchesters „The Dorf”  hat er in den letzten Jahren Spuren hinterlassen, eine Masterclass am New England Conservatory in Boston, die Fußballoper „Duell D/NL 74”, die Mitbegründung des Labels „Umland Records”, Kompositionen für „Neue Musik” Ensembles sowie die WDR BigBand, ein Stück für zwei Blasorchester/ Gospelchor/ Rockband/ Kirchenglocken und Pyrotechnik und vieles mehr lässt sich aufzählen.

Klare versteht seine Arbeit als „soziologische Feldforschung” über Hörgewohnheiten, Hörerwartungen und deren Manipulation.

www.janklare.de

Anja Kreysing, Klang- und Medienkunst, Meisterschülerin des deutschen Fluxus-Filmers Lutz Mommartz, weitere Studien bei Nan Hoover, Christina Kubisch. Akkordeonistin, Improviser (Workshops mit Malcolm Goldstein et al, certified Deep listening practitioner nach Pauline Oliveros).

Live-Soundtracks für (Stumm-)Film, Video, Performance, Theater und für ihre eigenen Experimentalfilme mit Akkordeon und Elektronik sowie elektroakustische Environments. Kuratorin von „schwarz-weiss ist die bessere farbe“, Label für (Stumm-)Filmkonzerte und a/v Performances mit Helmut Buntjer. 

Für ihr künstlerisch-musikalisches Schaffen erhielt Anja Kreysing Preise und Stipendien, darunter das Stipendium für eine Medienkünstlerin, MSWKS des Landes NRW (2002).

www.anjakreysing.de

www.swfilmmuenster.de

Anna-Lena Schnabel ist freischaffende Saxophonistin, Querflötistin, Komponistin und Dozentin für Jazz Querflöte an der Hochschule (Ifm) Osnabrück.

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Sie ist „Echo“-Jazz Preisträgerin, erhielt bereits den „Jazzspatz“, den „Praetorius Musikpreis“, den „IB.SH JazzAward“, das „Ebel- Stipendium‘‘ sowie ein Stipendium für die New York Collective School und „Live Music Now‘‘.

Zudem war sie Stipendiatin der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und der Dr. Langner Stiftung. Außerdem erhielt sie den „Spezialpreis für Komponistinnen‘‘ des „JazzcompGraz“ und war nominiert für den „SWR Jazzpreis“.

In ihrer frühen Karriere entstanden unter anderem Aufnahmen mit Thomas Morgan, Dan Weiss, Dominic Miller, Lars Danielsson, sowie der NDR Bigband. Auf der Bühne stand sie u.a mit Kenny Wheeler, John Taylor, Maria Joao, Greg Osby, Nasheet Waits, Jiggs Whigham, Nils Landgren, Edward Perraud, Frédéric Maurin, Michel Godard, Moslem Rahal und Sammy Deluxe. Außerdem war sie für mehrere Jahre als Altsaxophonistin/Querflötistin im ONJ („Orchestre National de Jazz“) tätig.

www.annalenaschnabel.com

Leif Berger, geboren 1995 in Münster, ist Musiker, seit er 1997 sein erstes Schlagzeug bekommen hat. Einige Stationen später (LEGO, »Age of Empires«, Skateboarding etc.), entscheidet er sich dieser Leidenschaft sein Leben zu widmen. Er zieht nach Köln, lernt hier Dinge wie Improvisation, Freundschaft, seine Träume ernst zu nehmen, zuzuhören, und spielt in vielen Bands. Heute nennt er sich auch Komponist, Pianist, Keyboarder, Percussionist, Bandleader und Lehrer. Auf Bandcamp kann man seine Musik hören. Die mehr als 25 Alben, auf denen er mitgespielt hat, sind auch größtenteils im Internet zu finden.

www.leifberger.com

Sponsoren

Teilnehmender Künstler

Angelika Niescier, Sebastian Gramss, Laura Totenhagen, Ralph Beerkircher, Tamara Lukasheva, Christian Thomé,Anne Mette Iversen, Andreas Wahl, Willem Schulz, Joachim Raffel, Gudula Rosa, Jan Klare, Anja Kreysing, Anna-Lena Schnabel, Leif Berger

 

 

Kuratorin

Shabnam Parvaresh

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