Tanzperformance von Daniela Georgieva

Tänzer*innen: David Kummer, Mihyun Ko, Fine Simonsen und Hugo Le Brigand.

17. Oktober bis 19. November 2022

Die in Düsseldorf lebende Tänzerin und Choreografin Daniela Georgieva (*1979) hat jüngst mit raumbezogenen Choreografien Tanz-Performances erschaffen, die das ästhetische Ausdrucksmittel des Gehens als eine elementare Form der Erkundung einsetzen und darüber ephemere Bilder und Eindrücke hervorrufen, die als Erinnerungen nachwirken. Ihre Tänzer*innen nähern sich mit zögerlichen Bewegungen einander an, bewegen sich dabei aber ohne Berührungen separat voneinander und in gerichteter Fokussierung ohne erkennbares Ziel. In Osnabrück wird Daniela Georgieva in einer neuen Choreographie, die vor Ort entsteht, mit vier weiteren professionellen Tänzer*innen den Raum erkunden, um den eigenen Körper und das Selbst zur unmittelbaren Umgebung und zu den anderen in Beziehung zu setzen.  Nähe und Distanz werden auf diese Weise spür- und erlebbar, Alltagshandlungen und Erfahrungen neu verhandelt, Lebenswege gegangen und das Spiel mit Abwesenheit und Leere prägt sich dabei in unser Bewusstsein.

(Ann-Katrin Günzel)

Für weitere Impressionen siehe: https://judsondance-rework.com

Foto: Clara Marie Müller

Termine:

Tanzperformance von Daniela Georgieva
öffentliche Proben ab 17. Oktober 2022
Performances: 21.10.2022 I  22.10.2022

Die Ausstellung endet am 19. November 2022

 

Teilnehmende Künstler*Innen

Daniela Georgieva und Freunde

 

Sponsoren

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