Ausgerechnet in dem Moment, in dem die Welt eingerichtet ist, schwindet alles dahin. Die Macht der Gewöhnung hat uns blind gegenüber dem globalen Ereignisraum gemacht, der sich hinter unseren Rücken auftürmt. Ereignisse und Fragen, mit denen wir konfrontiert werden, liegen außerhalb unserer kollektiven Erfahrung, außerhalb unserer Wohlstandsgrenze. Das Vertrauensverhältnis zwischen uns und der Wirklichkeit ist schwer erschüttert.  Überall diese Dinge, die durch uns hindurch und um uns herum fließen, mit denen wir auf konfliktträchtige Weise eng miteinander verbunden sind. Führt nicht der beste Ausweg aus der Krise durch unsere erschöpfte Gegenwart hindurch?

Diese Bewegung schauen wir uns mit unserer neuen Arbeit  xxx  genauer an. In der Gesellschaft für zeitgenössische Kunst Osnabrück zeigen wir im Sommer 2022 skulpturale Performances in einer Installationslandschaft. Die Skulpturen schwanken zwischen Gestalten und Gestaltlosen; sie teilen ein Beziehungsgeflecht aus Diskurs und Kontrollverlust; sie rufen, tragen vor, singen und poltern sich durch ihre eigenen Widersprüche und die sie umgebenden Diskurse. Im besten Falle bringen Verwirrung und Überraschung, neue Gedanken und Zweifel in die eingeübten Routinen.

bankleer Skizze

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