Martin Hesselmeier. Poesie der Materie

6. Dezember 2019 – 24. Januar 2020

Ausstellung

„Ein Bild wird gebaut wie ein Haus“
Im Kunstraum hase29 rollen ab 6. Dezember 2019 entlang von wellenförmigen LED-Bahnen Lichtpartikel auf und ab, beschleunigen und verlangsamen, pendeln hin und her. Der Kölner Künstler Martin Hesselmeier macht Licht in seiner raumgreifenden Installation auf ungewöhnliche Weise erfahrbar. Das Aufeinandertreffen von Kunst und Forschung zeigt sich eindrucksvoll in der mit dem Internationalen Lichtkunstpreis prämierten Installation „the weight of light“ (das Gewicht des Lichts). Denn das Licht der Installationen erleuchtet den verdunkelten Ausstellungsraum variabel und erscheint wie flüssige Masse. Synchron zur Bewegung des Lichts wandert auch der Klang der Installation im Ausstellungsraum.


Im Kunstraum hase29 rollen ab 6. Dezember 2019 entlang von wellenförmigen LED-Bahnen Lichtpartikel auf und ab, beschleunigen und verlangsamen, pendeln hin und her. Der Kölner Künstler Martin Hesselmeier macht Licht in seiner raumgreifenden Installation auf ungewöhnliche Weise erfahrbar. Das Aufeinandertreffen von Kunst und Forschung zeigt sich eindrucksvoll in der mit dem Internationalen Lichtkunstpreis prämierten Installation „the weight of light“ (das Gewicht des Lichts). Denn das Licht der Installationen erleuchtet den verdunkelten Ausstellungsraum variabel und erscheint wie flüssige Masse. Synchron zur Bewegung des Lichts wandert auch der Klang der Installation im Ausstellungsraum.

 

the weight of light_ 2015 Martin Hesselmeier_Andreas Muxel
Foto: Frank Gillich

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Auch in den weiteren gezeigten Arbeiten geht es um die Nutzbarmachung innovativer Technologien, z.B. wenn Hesselmeier kleine Roboter über Fotopapier fahren lässt und diese sichtbare Spuren als Notizen ihres mechanischen Tanzes hinterlassen. Allen präsentierten Projekten gemein ist die Poesie, die den verwendeten Werkstoffen innewohnt. Die Ausstellung ist eine Ermutigung, sich einzulassen auf das Ephemere, die Schönheit des Situativen und nicht zuletzt auf die grenzenlosen Potentiale des Lichts.

Martin Hesselmeier, 1978 in Schwetzingen geboren, studierte an der Hochschule für Gestaltung in Mannheim und an der Kunsthochschule für Medien Köln. Er erforscht und hinterfragt mit seinen ortsspezifischen Installationen die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung. Dabei widmet er sich insbesondere naturwissenschaftlichen Themen und Fragestellungen. Hesselmeiers Arbeiten und Projekte sind im Inland wie auch international präsent – u.a. in São Paulo, Riga, Tokio, Istanbul, London.

Das Projekt wird gefördert durch die Stadt Osnabrück, den Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V. und die innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft. Das Vermittlungsprogramm wird ermöglicht durch die Felicitas- und Werner Egerland Stiftung.

Teilnehmender Künstler

Martin Hesselmeier

Kurator

Tim Rossberg

Sponsoren

Bildergalerie

 

„micro energy harvesting“, 2019

Fotos: Frank Gillich

Roboter für „photofeedback“

„photofeedback“, 2005 Vier Roboter

„the weight of light”, 2015