KLANGFENSTER 2026/27
Konzertreihe für improvisierte und experimentelle Musik im Kunstraum hase29
Kuratiert von Shabnam Parvaresh
Oktober 2026 – März 2027
TERMINE
16.10.2026 – 19:30 Uhr Ticket kaufen
Simon Camatta
Laure Boer
Luise Volkmann
19.11.2026 – 19:30 Uhr Ticket kaufen
Annette Krebs
Birgit Ulher
15.12.2026 – 19:30 Uhr Ticket kaufen
Gašper Piano
Sofia Borges
Quentin Stokart
14.01.2027 – 19:30 Uhr Ticket kaufen
Ach Kuhzunft
Grgur Savić
Liz Allbee
26.02.2027 – 19:30 Uhr Ticket kaufen
Robin Hayward
Anat Cohavi
31.03.2027 – 19:30 Uhr Ticket kaufen
SPILL
Tony Buck & Magda Mayas
Musik im Moment – Klangfenster 2026/27
„Klangfenster in der hase29” wird fortgesetzt – Konzertreihe für improvisierte und experimentelle Musik
Bereits zum fünften Mal lädt der Kunstraum hase29 zur Konzertreihe „Klangfenster“ ein. Von Oktober 2026 bis März 2027 begegnen sich internationale Ausnahmemusiker:innen in Osnabrück, um Musik im Moment entstehen zu lassen.
Die Konzertreihe wurde kuratiert von Shabnam Parvaresh
Kontakt: klangfenster@hase29.de
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Was mich an dieser Musik besonders fasziniert, ist das gemeinsame Suchen nach einem Moment, in dem ein Funken überspringt und etwas Neues entstehen kann. Im Spannungsfeld zwischen Jazz, experimenteller Musik und Avantgarde begegnen sich unterschiedliche Persönlichkeiten und musikalische Sprachen – getragen von Offenheit, Risikobereitschaft und gegenseitigem Zuhören. Die besondere Nähe in der hase29 ist mir dabei wichtig: keine klassische Bühne, kein Lichtspektakel. Musiker und Publikum teilen denselben Raum und erleben gemeinsam, wie Musik im Moment entsteht.
Mit dem Klangfenster möchte ich einen Raum für Neugier, Begegnung und das Unvorhersehbare öffnen – ein Fenster zu neuen Hörerfahrungen und vielleicht zu etwas, das über den Moment hinaus nachklingt.
Shabnam Parvaresh
Künstlerische Leitung Klangfenster
Die Musiker:innen
Simon Camatta
16.10.2026
Simon Camatta ist ein international aktiver Improvisations- und Jazzschlagzeuger. Im Zentrum seiner Arbeit steht die freie Improvisation, sowohl solo als auch in wechselnden internationalen
Konstellationen. Im Laufe seiner Karriere arbeitete er mit zahlreichen renommierten Musiker:innen der internationalen Improvisationsszene zusammen.
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Neben seiner künstlerischen Arbeit ist Camatta als Kurator und Veranstalter aktiv. Unter anderem kuratiert und organisiert er das JOE Festival in Essen, das Musiker:innen aus der internationalen Jazz- und Improvisationsszene zusammenbringt. Darüber hinaus realisiert er interdisziplinäre Projekte und arbeitet mit Künstler:innen aus Tanz, Theater und bildender Kunst zusammen.
Sein Spiel zeichnet sich durch einen offenen und unmittelbaren Umgang mit Klang, Dynamik und den vielfältigen klanglichen Möglichkeiten des Schlagzeugs aus.
Laure Boer
16.10.2026
Laure Boer (FR) ist eine in Berlin lebende Klangkünstlerin und Musikerin. Ihre Musik ist inspiriert von Noise und traditioneller Folk. Ihre Performances sind hypnotische Improvisationen mit traditionellen Instrumenten, elektroakustischen Elementen, lichtempfindlichen Klangobjekten und manchmal einer Stimme – die sie in ihrer französischen Muttersprache singt oder rezitiert – und schaffen so ein lebendiges Universum, das zugleich verletzlich und brutal ist.
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Boer ist die eine Hälfte des Duos AMA, das mit der dänischen Künstlerin Marie-Louise Andersson zusammenarbeitet, um die Schnittpunkte von Klang, Sonnenlicht, Performance, Klangskulpturen und experimenteller Musik zu erforschen. Sie komponierte die Musik für „Zombie Mermaids – A Song for Future Waters“, eine Oper der Schweizer Künstlerin Magali Dougoud, die zusammen mit der Opernsängerin Myriam Jarmache aufgeführt wird. Boer ist auch Mitglied des Quartetts Crutches, zusammen mit Jan Frisch, Olga Reznichenko und Valentin Schuster.
Boer hat mit einer Vielzahl von Künstlern zusammengearbeitet, darunter Tarek Atoui, Rabih Beaini, Miki Yui, Nicolas Becker und Luise Volkmann. Sie hat an Residencies wie Nusasonic in Manila (PH), Projet Bloom (FR) und Sound Art Lab (DK) teilgenommen.
Sie trat bei Berlin Atonal, WSK Festival/PH, documenta fifteen, Kunsthaus Bregenz und ARTE TV auf und tourte solo und in verschiedenen Bandkonstellationen durch Europa. Ihre Musik wird von Labels wie Kashual Plastik, Chinabot und Otomatik Muziek veröffentlicht, und sie wurde in The Wire‘s Below the Radar, BBC Radio und NPR vorgestellt.
Luise Volkmann
16.10.2026
Luise Volkmann (*1992) ist eine in Köln lebende Musikerin und Klangkomponistin. Ihr bevorzugtes Instrument ist das Saxophon. Im Zentrum ihrer musikalischen Arbeit steht das transformative Potenzial von Musik, das sie in verschiedenen eigenen Bands und Projekten erforscht und zum Leben erweckt. Als Saxophonistin wurde Luise Volkmann mehrfach ausgezeichnet, darunter mit einer Doppelauszeichnung beim Deutschen Jazzpreis 2026.
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In den vergangenen zehn Jahren trat sie auf renommierten Festivals und in Jazzclubs in Europa, Asien und im Nahen Osten auf. Ihre künstlerische Arbeit bewegt sich dabei über den Jazz hinaus und umfasst Einflüsse aus Folk, zeitgenössischer sowie transtraditioneller Musik.
Sie studierte Jazz-Saxophon, Komposition und Musikwissenschaft in Leipzig, Paris und Köln.
Annette Krebs
19.11.2026
Seit 2013 entwickelt und bespielt Annette Krebs instrumentale Assemblagen aus hochverstärkten Metallen, Saiten, Objekten und Mikrofonen. Diese Assemblagen „Konstruktion#1“ bis „Konstruktion#4“ entstanden ursprünglich aus der Notwendigkeit heraus, Klangvisionen, die mit traditionellen Instrumenten und Setups nicht gespielt werden konnten, zu realisieren. Wie durch ein Mikroskop werden durch Mikrofone feinste, ansonsten unhörbare Klangschattierungen und Farbigkeiten der Soundobjekte hörbar gemacht.
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Die Serie Konstruktion vereinigt analoge und digitale Techniken und Spielweisen. Die Signale der manuell angespielten Soundobjekte werden über Tablets gesteuert, transformiert und ähnlich verschiedener Farben die ineinanderfließen, sich durchmischen oder nebeneinander stehen bleiben, musikalisch collagiert.
Annette Krebs spielt seit ihrer Kindheit zahlreiche Instrumente und studierte Musik in Frankfurt am Main. Bevor sie mit der Entwicklung der Serie Konstruktion begann, präparierte und dekonstruierte sie musikalisch nach und nach ihr Ursprungsinstrument, die Gitarre. Sie tritt weltweit auf Konzerten und Festivals auf, veröffentlichte zahlreiche CDs und Streams, gründete ihr eigenes Label Graphit und unterrichtet Live-Elektronik im Rahmen von Mikroklang.
annettekrebs.eu
mikroklang.eu
Birgit Ulher
19.11.2026
Birgit Ulher kommt ursprünglich aus der bildenden Kunst und arbeitet als Trompeterin im Bereich der improvisierten und experimentellen Musik. Seit 2006 erweitert sie den Klang ihrer Trompete mit Lautsprechern, gespeist mit Radioklängen, die sie als Trompetendämpfer verwendet – die Trompete wird dabei zugleich zum Sender und Empfänger.
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Ihre vielseitige künstlerische Praxis umfasst akustische und elektroakustische Projekte, Solo-Performances, Konzert- und Klanginstallationen, Videos und interdisziplinäre Arbeiten. Sie tritt solo sowie mit MusikerInnen, TänzerInnen und Performance-KünstlerInnen auf und war auf zahlreichen internationalen Festivals in Europa, Lateinamerika, Australien und den USA zu Gast, darunter das Moers Festival, Warsaw Autumn, Konfrontationen, Tsonami Festival und High Zero. Bis heute hat sie über 40 CDs veröffentlicht.
Ulher gibt international Lectures und Workshops und erhielt zahlreiche Stipendien und Residenzen. Zudem realisierte sie Kompositionsaufträge u.a. für Allora & Calzadilla, das Goethe-Institut Chicago und das FONT Festival New York.
birgit-ulher.de
Gašper Piano
15.12.2026
Gašper Piano (*1981, SI/BE) ist ein vielseitiger, größtenteils autodidaktischer Musiker, der in den Bereichen Komposition, Improvisation und Klangkunst sowie in der Musikproduktion für Tanz, Theater und Film arbeitet.
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In seiner Arbeit mit Gitarre und Elektronik greift er auf ein breites Spektrum musikalischer Stile zurück, die er dekonstruiert und zu abstrakten Klangstrukturen und elektroakustischen Umgebungen verwebt. Er hat mit zahlreichen Musiker:innen zusammengearbeitet, darunter Sofia Borges, Stephen Gauci, Lazara R. Albear, Aquiles Navarro, Pierre Borel und Peter Jacquemyn, sowie mit Choreograf:innen und Regisseur:innen wie Meg Stuart, Salva Sanchis, David Zambrano, Yoshiko Chuma, Vera Mantero und Davis Freeman. Seine Arbeiten wurden international in Europa, Mexiko, Brasilien, Südafrika und den USA präsentiert. Seit 2021 organisiert er Adder Klank – gatherings of spontaneous sound collision, eine Reihe für improvisierte Musik, die spontanen klanglichen Begegnungen gewidmet ist.
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit hat Gašper Piano einen Doktortitel in Sozialanthropologie und Kulturologie.
Sofia Borges
15.12.2026
Sofia Borges ist Perkussionistin, Komponistin und Improvisatorin. Ihre künstlerische Arbeit umfasst zeitgenössische und improvisierte Musik, Elektroakustik sowie interdisziplinäre Performance. Durch Präparationen, selbst entwickelte Instrumente, Elektronik, Field Recordings und gefundene Objekte erweitert sie die Ausdrucksmöglichkeiten der Perkussion und schafft detailreiche, immersive Klanglandschaften.
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Borges ist bei bedeutenden internationalen Festivals und an Spielstätten weltweit aufgetreten – sowohl solo als auch in Zusammenarbeit mit prägenden Persönlichkeiten aus Neuer Musik, Improvisation und Avantgarde-Jazz.
Ihr Doppelalbum „Trips & Findings“ dokumentiert die Bandbreite ihrer elektroakustischen Arbeit. Auch ihre jüngste Duo-Veröffentlichung „The Unseen Pact“ mit der Saxophonistin Ada Rave ist ein Beispiel für ihre kontinuierliche kollaborative Praxis. Ihr eigenständiger und genreübergreifender künstlerischer Ansatz führte außerdem zu Zusammenarbeiten mit wegweisenden Regisseur:innen und Bühnenkünstler:innen wie Alexis Blake, Heiner Goebbels und Florentina Holzinger und verankert ihre Arbeit in unterschiedlichen Bereichen der zeitgenössischen darstellenden Kunst.
Quentin Stokart
15.12.2026
Quentin Stokart wurde 1988 in Lüttich, Belgien, geboren und lebt heute in Brüssel, wo er seine eigene Musik entwickelt und komponiert. 2017 gründete er das Label „qeerecords“, auf dem zahlreiche Kollaborationen mit Künstler:innen aus Brüssel und anderen Ländern erschienen sind.
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Er ist in der experimentellen und improvisierten Musikszene aktiv und konzentriert sich insbesondere auf sein eigenes Projekt „qtee“, das sich im Bereich des experimentellen Pop bewegt. Sein Hauptinstrument ist die Gitarre, darüber hinaus experimentiert er mit Synthesizern, E-Bass, Schlagzeug, Samples, Radios, Tonbandgeräten und verschiedenen Objekten.
Ach Kuhzunft
14.01.2027
Ach Kuhzunft, ist ein Musiker und Künstler aus Dortmund. Schon seit seiner Kindheit interessieren ihn Musik und Kunst. Er studierte Kunst und verbindet heute beide Bereiche in seinen Arbeiten. Dabei entstehen experimentelle Konzerte, Performances, Installationen und Musikprojekte.
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Neben seiner Arbeit als Musiker gestaltet Zepezauer Plattencover, produziert animierte Kurzfilme und moderiert seit 2005 eine Radiosendung an der Dortmunder Universität. Außerdem ist er langjähriges Mitglied der experimentellen Großband „The Dorf“. Seit 2015 kuratiert er die Konzertreihe „mex“ im Künstlerhaus Dortmund.
2006 erhielt er den jazzwerkruhr-Preis für seine DVD „Kuhzunft“. Zu seinen weiteren Projekten gehören die selbst produzierten CDs „Choose Your Favorite Nothing“ und „Zentrifuge“ sowie das ungewöhnliche Musikprojekt „Cardtalk“. Seine Arbeiten zeigen besonders die Verbindung von Musik, Kunst und Experiment.
Grgur Savić
14.01.2027
Grgur Savić arbeitet an der Schnittstelle von Klang, visueller Kunst und Technologie. Seine künstlerische Praxis umfasst Performance, Komposition und materielle Transformation, wobei ein Schwerpunkt auf der Dekonstruktion des Saxophons liegt, um Resonanz, Vibration und die physische Präsenz von Klang zu erforschen.
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In seiner Arbeit mit grafischen Partituren untersucht er die Übersetzung zwischen visuellen und klanglichen Ebenen sowie die Interaktion in Echtzeit. In seinem Projekt [air>coded] etwa inszeniert er einen Dialog zwischen menschlicher Fragilität und digitaler Präzision und hinterfragt dabei Autorschaft, Wahrnehmung und Handlungsmacht: Wer führt, und wer hört zu? Seine intermediale Praxis verwandelt gefundene Objekte und ausrangierte Texte in hybride Klang-Text-Arbeiten und reflektiert dabei über Kommunikation, Autorschaft und die sozialen Dimensionen von Kunst. Über verschiedene Formate hinweg untersucht seine Arbeit, wie Klang, Text und Objekte codiert, neu codiert und letztlich neu gehört werden können.
Seine Arbeiten wurden auf internationalen Festivals für experimentelle Musik präsentiert. Seit 2015 lebt er in Berlin und ist aktives Mitglied der Echtzeitmusik-Szene.
grgursavic.com
Liz Allbee
14.01.2027
Liz Allbee wurde 1976 in Berlin im US-Bundesstaat Vermont geboren. Sie ist eine amerikanische Improvisatorin, Komponistin und Performerin und lebt heute in Berlin, Deutschland. In ihrer Musik arbeitet sie hauptsächlich mit Trompete, Quad-Trompete, Elektronik und ihrer Stimme. Ihre Werke verbinden elektroakustische Komposition, Improvisation und Instrumentenbau.
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Dabei beschäftigt sie sich besonders mit der Verbindung zwischen Körper, Instrument und Klang sowie mit neuen Möglichkeiten, Klänge zu erzeugen. Allbee studierte Intermedia Arts am Mills College in Kalifornien und später Musikkomposition an der Wesleyan University. Im Laufe ihrer Karriere arbeitete sie mit verschiedenen bekannten Musikern zusammen, darunter Anthony Braxton und Fred Frith. Ihre experimentelle Musik wurde auf internationalen Festivals präsentiert. Außerdem veröffentlicht sie eigene Werke und Soloalben, darunter „Rille“ aus dem Jahr 2021.
Robin Hayward
26.02.2027
Der 1969 in England geborene Tubist und Komponist Robin Hayward lebt seit 1998 in Berlin. Er hat grundlegende Neuerungen im Bereich der Blechblasinstrumente entwickelt: zunächst durch die Entdeckung des sogenannten „Noise Valve“ und später durch die Entwicklung der ersten vollständig mikrotonalen Tuba.
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2012 entwickelte er die Software „Hayward Tuning Vine“, unter anderem um den harmonischen Raum der mikrotonalen Tuba darzustellen. 2005 gründete er das Blechbläsertrio Zinc & Copper, 2010 war er Mitbegründer des mikrotonalen Tubatrios Microtub sowie Gründungsmitglied des Splitter Orchesters.
Vor Kurzem ließ er eine historische Tuba aus dem 19. Jahrhundert mit einem vollständig mikrotonalen Ventilsystem ausstatten. 2026 gründete er außerdem die mikrotonale Brassband Abacus.
Anat Cohavi
26.02.2027
Anat Cohavi ist eine in Berlin lebende Klarinettistin, Saxophonistin und Komponistin. Ihre künstlerische Arbeit bewegt sich zwischen improvisierter Musik, elektroakustischer Musik, Free Jazz und zeitgenössischer Musik. Darüber hinaus komponiert sie für Film und arbeitet mit Projekten aus dem zeitgenössischen Tanz zusammen.
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Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Erforschung neuer klanglicher Möglichkeiten durch Performance, Komposition und interdisziplinäre künstlerische Praxis. In vielfältigen Projekten setzt sie sich mit Experiment, kollektivem Zusammenspiel und dem expressiven Potenzial von Klang auseinander – sowohl mit akustischen als auch mit elektronischen Mitteln.
spill
Tony Bucks & Magda Mayas
31.03.2027
SPILL ist ein 2002 in Berlin gegründetes Duo aus der Pianistin und Clavinet-Spielerin Magda Mayas und dem Schlagzeuger und Percussionisten Tony Buck. Ihre Musik bewegt sich zwischen improvisierter Musik, experimentellen Klangformen und zeitgenössischer Musik. SPILL haben bislang fünf Alben veröffentlicht und sind international in Europa, den USA, Asien, Australien und im Libanon aufgetreten.
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Im Laufe ihrer gemeinsamen Arbeit entstanden Kooperationen mit renommierten Musiker:innen wie John Butcher, Damon Smith und David Brown.
2016 waren SPILL im Rahmen eines Artist-in-Residence-Programms drei Monate in der Villa Aurora in Los Angeles zu Gast. Weitere gemeinsame Arbeitsphasen folgten am Montalvo Arts Center in Kalifornien. Aus dieser kontinuierlichen Zusammenarbeit entstanden neue Aufnahmen und Performance-Konzepte. 2022 feierten SPILL ihr 20-jähriges Bestehen mit Konzerten und ihrem fünften Album Mycelium auf dem Berliner Label Corvo Records. Das Album setzt die Auseinandersetzung mit Studio-Layering, Klangbearbeitung und unterschiedlichen akustischen Räumen fort.
Aktuell arbeiten SPILL an ihrem sechsten Album, das Anfang 2027 erscheinen soll.
