BAMBI GOES ART – Das Banale in der Kunst

1. Dezember 2018 – 26. Januar 2019

Ausstellung
660 H-Milch Verpackungen, Kupferrohre, handelsübliche Baumarkt-Utensilien wie Glühbirnen und Kunststoffverpackungsmaterial, eine Neon-Schrift, die als God und Good lesbar ist, eine Luftmatratze aus Gips, ein Künstlerportrait aus Würstchenformen – längst ist das profan Banalisierte Teil heutiger, exklusiver Kunst geworden.

 

Foto: Angela von Brill

Thema
Was macht das Banale für Künstlerinnen und Künstler so interessant? Ist das Banale und das Banalisierte so etwas wie das Wahre und Schöne des 21. Jahrhunderts? Wahr ist heute, dass fast alles zur Ware geworden ist; schön und schön anstrengend wird es, wenn scheinbar Banales plötzlich den Blick auf unser Leben verändert. Und damit auch einen Anlass für eine Verwandlung in Kunst erschafft. Gerade weil Banales uns durch endlose Reproduktionen so bekannt erscheint, bewegen sich dessen Objekte genau auf der Grenze zwischen Kunst und Alltag, Nichtkunst und verwandeltem Industrieprodukt. Wenn aus Objekten eines Alltäglich-Banalen plötzlich Momente einer magischen Verwandlung entstehen, wie verändert diese Erfahrung unseren Blick auf unsere Gegenwart? Wie eingeschränkt wäre unser (Alltags-)leben ohne die Irritationen und frechen Zumutungen zeitgenössischer Banalität?

Eine Kooperation mit St. Marien und dem Bistum Osnabrück

Teilnehmende Künstler*Innen

Benjamin Bergmann
Renke Brandt
Claire Fontaine
Via Lewandowsky
Michael Müller
Quadrature
Thomas Rentmeister
Tobias Rehberger
Achim Riethmann
Marion Tischler
Susanne Tunn
Erwin Wurm

Kurator*In

Michael Kröger

Sponsoren 

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